Hurra! Es gibt eine Bonus-Szene aus „Zurückgeträumt“!

Hallo ihr Lieben,

für meine LBM-Goodiebags (und für euch) habe ich exklusiv eine spoilerfreie Bonus-Szene aus „Zurückgeträumt“ geschrieben!

Die vollständige Szene könnt ihr im Folgenden lesen… Viel Spaß damit!

Liebe Grüße!

Eure Jeannette


Der lange, schmale Sekundenzeiger meiner Armbanduhr rattert unaufhörlich.

Tick, tack.

Chris sollte längst hier sein. Wo bleibt er bloß? Sonst ist er doch die Pünktlichkeit in Person.

Nervös wippe ich mit meinen Beinen auf und ab und starre auf den Erdbeer-Eisbecher auf dem Tisch vor mir, den ich bereits zur Hälfte geleert habe, weil die Sonne ihn zu schmelzen drohte. Allmählich werde ich ungeduldig. Chris und ich haben uns schon seit letztem Samstag nicht gesehen und ich vermisse ihn unglaublich. Der Abiball liegt nun erst wenige Wochen zurück, doch hatte ich mich am Ende der Schulzeit sehr daran gewöhnt und es genossen, ihn jeden Tag um mich zu haben.

Ich will gerade nach meinem Handy greifen und seine Nummer wählen, da erscheint Chris hinter der alten Kirche in meinem Blickfeld. Unnötigerweise springe ich auf und wedele mit den Händen, um ihm zu zeigen, wo ich sitze. Einen Sekundenbruchteil später laufe ich schon auf ihn zu und springe ihm übermütig in die Arme, sodass Chris nicht anders kann, als mich aufzufangen. Zärtlich schlingt er seine starken Arme um meine Hüfte und meine Haut beginnt angesichts dieser Berührung zu kribbeln.

Endlich! Endlich habe ich ihn wieder! Die eine Woche, in der er seine Schwester in München besuchte, war eindeutig zu lang!

Ohne Chris die Gelegenheit zu geben, etwas zu sagen, drücke ich ihm schon meine Lippen auf den Mund und erhasche einen sehnsuchtsvollen Kuss, der meine Gefühle verrückt spielen lässt.

Als ich mich schließlich von ihm löse, lächele ich ihn erleichtert an, doch Chris erwidert mein Lächeln nicht. Stattdessen bleibt sein Mund schmal und verschlossen und ich vermag auch nicht das für ihn so typische, enthusiastische Funkeln in seinen Augen wiederzufinden.

»Was ist los?«, frage ich ihn.

»Lass uns später darüber reden«, entgegnet er ausweichend und wendet sich ab, doch ich greife nach seiner Hand und halte ihn fest. Ich kenne ihn einfach zu gut, als es jetzt dabei belassen zu können.

»Chris, bitte. Irgendetwas stimmt nicht. Das merke ich doch. «

»Ich…«, beginnt er, doch er kann nicht weitersprechen. Stattdessen sinkt er in den Stuhl an unserem Tisch und vergräbt sein Gesicht in den Händen.

»Du machst mir Angst«, sage ich ehrlich erschrocken und starre fassungslos auf meinen Freund, der mir wie ein Häufchen Elend gegenübersitzt. Was ist aus dem gut gelaunten Surferboy geworden, der er vergangene Woche noch war? In mir überschlagen sich die Gedanken. Ist seiner Schwester etwas zugestoßen? Seinen Eltern? Noch während ich mir das Schlimmste ausmale, hebt Chris langsam den Kopf und sieht mich mit einem glasigen Blick an.

»Ich hab heute noch eine Uni-Zusage bekommen«, sagt er tonlos.

Schlagartig entweicht mir ein nervöses Lachen, das Erleichterung in mir aufsteigen lässt.

»Das ist doch großartig! Dann hast du doch die freie Wahl, wohin du gehen möchtest!«

Ich verstehe Chris‘ Problem nicht. Wird ihm der Druck zu groß? Ich weiß, er ist extrem fleißig und ehrgeizig, aber machmal kann das einem auch zu viel werden.

»Das ist es ja. Ich weiß jetzt, wo ich studieren werde. Wo ich studieren muss.«

Ich runzele irritiert die Stirn. Noch immer versuche ich, Chris‘ Gedankengänge nachzuvollziehen.

»Und?«

»In München.«

»In München?«, platzt es entsetzt aus mir heraus.

»Ja… Ich sollte nicht nur Luisa dort besuchen, sondern mir auch schon mal die Uni anschauen. Falls die Zusage kommt, weißt du.« Ich nicke, doch noch ich verstehe kaum, was er mir zu erklären versucht.

»Die Zusage kam vorhin. Ich muss nach München.«

»Aber… du hast dich doch gar nicht da beworben? Du wolltest doch hier bleiben, bei mir in NRW und…«, stammele ich, doch ich wage es nicht, weiter zu sprechen. Tränen steigen in meine Augen, als mir die Tragweite seiner Aussage bewusst wird.

»Mein Vater hat verlangt, dass ich mich auch in München bewerbe. Ich dachte, ich bekomme sowieso keine Zusage, deshalb wollte ich dich nicht beunruhigen.«

»Du ziehst also nach München?« Chris nickt betroffen.

»Und… was wird dann aus uns?« frage ich dann und spüre Angst in mir aufkeimen, doch ich brauche Chris‘ Antwort nicht abzuwarten. Sein leerer Gesichtsausdruck ist Antwort genug.

Hurra! „Zurückgeträumt“ auf der FBM!

Hallo ihr Lieben!

…was für ein Wochenende! 🙂

IMG_1247Wie bereits im vergangenen Jahr habe ich die Frankfurter Buchmesse besucht und dort meinen neuen Roman „Zurückgeträumt“ gleich zweimal entdeckt: Einmal am Stand von Books on Demand und einmal bei Papyrus Autor – dem Programm, mit dem meine Geschichten entstehen!

Es war eine große Ehre für mich, mein Buch dort stehen zu sehen und ich freue mich über jeden einzelnen Messebesucher, der „Zurückgeträumt“ in die Hände genommen und darin geblättert hat! IMG_1177

Aber fangen wir mal chronologisch an… Am Freitagabend erreichte mich die Schock-Nachricht, dass nach einem Brand im ICE-Zug die Bahnstrecke teilweise gesperrt werden musste. Die Folge: Auch mein Zug fiel am Samstag aus. Schnell musste also ein Plan B her, weshalb meine Autorenkollegin Eve R. Vogel und ich uns kurzerhand entschlossen, mit dem Auto zu fahren. Um trotz eines etwaigen Staus rechtzeitig anzukommen, fuhr ich in aller Herrgottsfrühe los, um sie um kurz nach 6 Uhr morgens abzuholen.

IMG_1175Erstaunlicherweise kamen wir so gut durch, dass auf dem Messegelände noch Zeit für ein kurzes Frühstück blieb. Anschließend machten wir uns auf in die großen Hallen und steuerten zielstrebig den BoD-Stand an, an dem „Zurückgeträumt“ bereits auf einem runden Büchertisch thronte und wo wir nicht nur auf viele großartige LeserInnen und AutorenkollegInnen (unter anderem die wunderbare Saskia Hirschberg!) trafen, sondern auch auf einen einzigartigen Barista, der uns Cappuccino vom Feinsten zauberte – merci!

Nach den ersten Gesprächen dort am Stand folgte ein AbstecheIMG_1159r zu Papyrus Autor sowie eine Goodiebag-Verteilaktion mitten in Halle 3 – nach wenigen Minuten bereits waren all unsere Goodiebags vergriffen! Mit solch einem Interesse hatten wir nicht gerechnet! 🙂

Im Laufe der nächsten Stunden folgte neben dem ein oder anderen interessanten Plausch insbesondere auch ein Besuch der Signierstunde von Natalie Elin, der Autorin von Holding on to you – eigentlich, um sie geistig dabei zu unterstützen, aber Unterstützung hatte sie gar nicht nötig. Sie meisterte die Stunde bereits souverän und routiniert und nahm sich für all ihre LeserInnen viel Zeit.

IMG_1203Für mich ging es gegen Mittag nach draußen in den Hof, wo wir uns eine Verschnaufpause sowie einen Snack gönnten – insbesondere ein erfrischendes Glas Cola war eine Wohltat für unsere trockenen Kehlen und das Sitzen tat unseren geschundenen Füßen gut. Im Anschluss an die Pause ging es wieder zurück zum BoD-Stand sowie später noch zum Bookstagram-Treffen, wo wir das ein oder andere bekannte und auch noch unbekannte Gesicht zu dem Account kennenlernten.

Da der Tag jedoch lang und anstrengend war – wenngleich auch interessant, aufregend und voller Eindrücke! – so machten wir uns kurz darauf auf den Heimweg, denn vor uns lag noch eine lange Autofahrt. Glücklicherweise kamen wir gut durch und so fiel ich Zuhause gleich auf das Sofa – müde und erschöpft, aber sehr, sehr glücklich.

Ich freue mich so, all die neuen (und „alten“) Gesichter auf der Messe gesehen zu haben und so viele wunderbare Menschen wieder getroffen oder kennengelernt zu haben!

Und noch mehr freue ich mich auf die nächste Buchmesse.

Leipzig 2019.

Ich glaube, ich fang schonmal an die Tage zu zählen…

Bis dahin – liebe Grüße!
Eure JeannetteIMG_1272

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P. S.: Zu all den tollen Eindrücken am Wochenende erreichte mich heute noch eine weitere großartige Nachricht: „Zurückgeträumt“ ist auf Platz 2 der E-Book-Bestsellerliste im BoD-Buchshop geklettert! Ich danke allen von Herzen, die sich das Buch bereits gekauft haben oder es noch vorhaben! Momentan ist das E-Book noch für 0,99 € erhältlich! ❤

Hurra! „Zurückgeträumt“ erscheint bald!

Hallo ihr Lieben,

vielleicht habt ihr es bereits mitbekommen: Mein zweites Buch Zurückgeträumt steht in den Startlöchern!

In wenigen Tagen spätestens hoffentlich in der kommenden Woche wird es bereits erscheinen und ich freue mich sehr, euch das Cover präsentieren zu dürfen, das die wunderbare Casandra Krammer gestaltet hat:

Groß-Zurückgeträumt-Ebook-03-CK

Die ersten Vorab-Leser, insbesondere Mitglieder meines Rezensenten-Teams, haben das Buch bereits beendet und ich war sehr glücklich über das bislang sehr positive Feedback!

Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten Wochen alles auf mich zukommt 🙂

Demnächst (Anfang September) wird das Buch hoffentlich in den ersten Online-Shops gelistet sein, das E-Book folgt wohl erst innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen. Vorbestellungen nehme ich gerne an, klickt für weitere Informationen bitte auf meinen Shop 🙂

Im Folgenden habe ich außerdem noch einmal den Klappentext für euch, falls ihr ihn noch nicht kennt:

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Kann es die große Liebe geben – gleich zweimal?

Emily hat sich endlich ihren Traum vom eigenen Lesecafé in der Langenberger Altstadt verwirklicht, die Hochzeit mit ihrem Verlobten Tom steht kurz bevor und auch die Babyplanung ist bereits in vollem Gange: Eigentlich läuft es in ihrem Leben gerade ganz gut. Wäre da nicht dieser merkwürdige Traum von ihrem Ex Chris, der sich so erstaunlich echt anfühlt und längst vergessene Gefühle wieder aufleben lässt. Um sich davon zu überzeugen, dass dieses plötzliche Kribbeln im Bauch nicht mehr als bloße Einbildung ist, fährt Emily zu Chris nach München. Doch der Kurztrip verläuft anders als geplant und als bei ihrer Rückkehr schockierende Neuigkeiten auf sie warten, wird Emily in einen Strudel der Gefühle gezogen…

Was, wenn das Schicksal dir einen Strich durch die Rechnung macht und dein Leben aus den Fugen gerät?

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Ich hoffe, ich konnte euch etwas neugierig machen 😉

Liebe Grüße!

Eure Jeannette

Hurra! Mein Buch wird ein Jahr alt!

Unfassbar, wie schnell ein Jahr vergeht! Es kommt mir vor wie gestern, als ich die letzten Änderungen in der Formatierung vorgenommen habe und die Datei nervös bei Twentysix hochgeladen habe. Die darauffolgenden Tage waren eine Qual.

Wann wird das Buch endlich gelistet? Wann wird das E-Book erscheinen? Und vor allem: Wie fühlt es sich an, ein gedrucktes Buch in der Hand zu halten, das du selbst geschrieben hast?

All diese Fragen wurden bald bereits beantwortet. Es war der Beginn eines turbulenten, aufregenden Jahres, in dem ich viele neue Bekanntschaften gemacht habe und interessante Gespräche mit Lesern und Autoren führen konnte. Ein Jahr, das mich nach Hamburg, Norderstedt und Frankfurt geführt hat.

Wenn ich dieses Jahr Revue passieren lasse, erinnere ich mich besonders an die große Unterstützung, die ich von vielen Seiten erhalten habe. Freunde, Bekannte, andere Autoren oder Leser, die für mich Werbung machten oder einfach nur von meinem Projekt erzählten. Meinem Buchbaby.

Ich bin so unzählig vielen Menschen dankbar für alles, was in diesem Jahr geschah. Ich danke jedem einzelnen Leser oder Blogger für die Rezensionen auf Amazon, Lovelybooks oder ihrem Blog.

Ich danke jedem für sein Feedback, sei es positiv oder auch mal eher kritisch. Der persönliche Kontakt zu meinen Lesern ist mir sehr wichtig, deshalb danke für eure Nachrichten!

Ich freue mich stets über jedes Bild auf Facebook oder Instagram, über jede Verlinkung. Ich danke jedem, der ein offenes Ohr für meine Autorenprobleme hatte oder mir die ein oder andere Sache erklären konnte. Danke auch an alle Teilnehmer der Leserunden, der Blogtour oder der Aktion Bücherschrank! Ihr habt jedes Projekt zu etwas ganz besonderem gemacht.

Es würde den Rahmen sprengen, jeden einzelnen Menschen zu nennen, für den ich dankbar bin. Ihr wisst schon, dass ihr gemeint seid. Schon alleine, weil ihr das hier lest.

Gewinnspiel Buchgeburtstag

Deswegen gibt’s auch ein kleines Gewinnspiel zur Feier des Tages. Es startet auf Instagram, also schaut mal dort vorbei! Verlost wird neben einem signierten Taschenbuch auch ein Leseknochen, den meine Freundin von Trudinella genäht hat. Springt noch schnell in den Lostopf – das Gewinnspiel läuft bis zum 17.02.2018!

DANKE also. An euch alle. Ich freue mich auf das zweite Lebensjahr meines Buchbabys und hoffe, dass mein neues Buch auch bald das Licht der Welt erblicken wird.

Liebe Grüße!
Eure Jeannette

Hurra! Ich war auf der FBM!

Es ist Montag, der 16.10.2017, und das heißt: Die Frankfurter Buchmesse ist zu Ende. Leider. Aber nach der Messe ist ja bekanntlich vor der Messe 😉

Um noch ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen, möchte ich heute mit euch ein paar Messeeindrücke teilen. Für mich war es tatsächlich das erste Mal auf einer Buchmesse (Schande über mich!) und so habe ich alles vielleicht noch intensiver wahrgenommen als „alte Buchmesse-Hasen“… Der Beitrag könnte heute also etwas länger werden – aber es gibt auch ein paar Fotos, versprochen 🙂

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Aber beginnen wir mal chronologisch.

Für mich ging es am Samstag (14.10.) gegen sechs Uhr morgens los zum Bahnhof Velbert-Rosenhügel, wo ich meinen grauen Hyundai abstellte. Der Bahnhof, noch in tiefster Dunkelheit, lag einsam und verlassen da. Auch die S-Bahn, die mich nach Wuppertal bringen sollte, war leer. Zum Lesen kam ich aber erst in der anschließenden Regionalbahn.

Dort gönnte ich mir ein paar Kapitel von Saskia Hirschbergs Vor, nach und zwischen dir und setzte meine Lektüre nach einem Umstieg in Köln im bequemen ICE fort.

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Pünktlich traf ich schließlich am Frankfurter Hauptbahnhof ein. Schnell ein Foto geknipst, dann ging es gleich die Rolltreppen hinunter zu den S-Bahnen. Das richtige Gleis konnte ich kaum verfehlen, so viele Menschen strömten in diese Richtung. Unscheinbare, gewöhnlich gekleidete Männer und Frauen – so wie ich – und auffällige, kostümierte Cosplayer.

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All diese Menschen, bunt zusammengewürfelt auf dem Bahnsteig. Glücklicherweise konnte ich noch einen Stehplatz in der Bahn ergattern, die uns die letzten Meter zum Messegelände bringen sollte. Dort spuckte sie uns schließlich alle wieder aus und wir reihten uns brav ein in die Schlangen, die sich vor den ins Messegebäude führenden Rolltreppen bildeten.

Einmal oben angekommen ging es plötzlich ganz schnell: Taschenkontrolle, Ticket vorzeigen – und schwupps, war ich auch schon drin! Außerdem hatte ich auch schon die ersten fünf Flyer und Zeitschriften in die Hand gedrückt bekommen. Nachdem ich meine Siebensachen kurz sortiert hatte, warf ich einen Blick auf die Uhr. 10:05 Uhr.

Da es noch nicht zu spät für meine Pläne war, machte ich mich rasch auf den Weg zu Halle 3, genauer: zum Stand von Books on Demand, wo um 10 Uhr ein gemeinsames Frühstück beginnen sollte.

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Dort traf ich mich wie verabredet mit der BOD-Autorin Saskia Hirschberg (ja, genau die, deren Roman ich im Zug gelesen hatte!) und wir gönnten uns gemeinsam einen leckeren Cappuccino bei BOD (wir bekamen sogar ein Herzchen in den Schaum gemalt!) und lauschten gebannt dem Vortrag von Annika Bühnemann in der Selfpublishing-Area.

 

 

Da Saskia noch mit einigen Leserinnen verabredet war und ich mit zwei anderen Autorinnen, trennten wir uns zunächst. Gemeinsam mit Bianca, der Autorin des Reisetagebuchs AbseitsIMG_3231 der Couch, und mit Christiane, der Schafferin der Cubanty-Gute-Nacht-Geschichten (Hörbücher) erkundete ich schließlich einige weitere Gänge der Halle 3. Als FBM-Neuling reichte mir das an Input bereits und ich war froh, dass ich mich nicht verlief. Zu früh gefreut, aber dazu später mehr. Nach einigen interessanten Gesprächen an verschiedenen Ständen und einem Besuch bei Biancas und meinem „Zuhause“ (dem TWENTYSIX-Verlag), wo wir auch ein paar unserer Lesezeichen hinterließen und ein Foto mit Yvonne Uelpenich von TWENTYSIX knipsten, machten wir uns auf den Weg in die Sonne.

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Am Messesamstag war herrliches Wetter. Da uns aber eher nach Mittagsmahlzeit als einer Kugel Eis zumute war, suchten wir nach Imbissbuden, wo nicht bereits eine lange Schlange wartete. Erfolg hatten wir nur beim Suppen-Stand, also gab es für mich eine Kartoffelsuppe mit Brot zu Mittag. Allmählich schmeIMG_3251rzten die Schultern wegen der schweren Handtasche und so war das kleine Päuschen sehr erholsam. Anschließend trennten sich unsere Wege wieder, da jeder nun an einer anderen Veranstaltung teilnehmen wollte.

 

Ich lief zielstrebig durch die Gänge zum Heyne-Stand… dachte ich jedenfalls. Leider irrte ich eine ganze Zeit lang im Kreis und begann mal wieder, mich über meinen nicht vorhandenen Orientierungssinn zu ärgern, da jedoch entdeckte ich den Heyne-Stand endlich. Doch wieder zu früh gefreut: Nicholas Sparks war nicht da. Aber sollte er jetzt nicht hier sein…? Ein Blick auf das Werbeplakat in Lebensgröße verriet mir, dass er wohl vorher hier gewesen war, jetzt aber für das Interview beim Open Stage sei. Open Stage? Was ist das? Glücklicherweise traf ich unterwegs Saskia wieder und so fanden wir gemeinsam dieses ominöse „Open Stage“ – eine hübsche Bühne im Außenbereich, nur wenige Meter neben dem Suppenstand.

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Na, das hätte mir auch vorher auffallen können! Zwischenzeitlich war das Interview leider beendet und eine endlos lange Schlange bildete sich vor dem Signierzelt, in dem Nicholas Sparks gleich sitzen sollte. Ratlos standen Saskia und ich dort und starrten auf das Zelt, bis ich plötzlich unsanft von jemandem hinter mir beiseite geschoben wurde. Wer…? Es war der Bodyguard von Nicholas Sparks, der ebenjenem den Weg zum Signierzelt ebnete. Einen kurzen Augenblick später lief mein langjähriges Autorenidol an mir vorbei zum Zelt, das war’s dann. Na gut, besser als nichts. In die Schlange, deren Ende wir kaum ausmachen konnten, wollten wir uns nicht einreihen. Also nutzen wir die Gelegenheit und verteilten einige Lesezeichen und Leseproben unserer Romane in der wartenden Menge. Anschließend waren unsere Taschen etwas leichter – endlich!

Schließlich machten wir uns wieder auf den Weg in die Selfpublishing-Area, wo wir Bianca und Christiane wiedertrafen, die gerade einem Vortrag zum Thema Social Media Marketing lauschten. Danach drehten wir alle noch quatschend ein paar Runden durch die Gänge, bis wir am Ende unserer Kräfte angelangt waren. Für Saskia war es einer von vielen Messetagen (sie fuhr tatsächlich jeden Tag hin und hatte am Sonntag sogar noch einen offiziellen Termin bei BOD!) und wir anderen waren alle früh morgens gestartet und hatten noch eine lange Heimfahrt vor uns. Daher gab es noch ein paar herzliche Umarmungen, dann zogen wir alle unserer Wege.

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Für mich hieß das: Am Frankfurter Hauptbahnhof in den ICE steigen, in Köln umsteigen in die Regionalbahn – die leider dreißig Minuten Verspätung hatte – und beim Umstieg in Wuppertal den Anschlusszug verpassen, weil die Umstiegszeit leider nur – ratet mal?! – genau dreißig Minuten betragen hatte. Meine S-Bahn fuhr mir vor der Nase weg und so blieb mir nichts weiter übrig, als auf dem dunklen, kalten und verlassenen Bahnsteig zu warten und an diesen schönen, hell-sonnigen Tag in vollen und warmen Messehallen zu denken. Erfreulicherweise teilten bereits die ersten Messebesucher ihre Bilder in den sozialen Netzwerken, sodass ich genug Beschäftigung hatte in der halben Stunde, die ich nun einsam auf meine Bahn warten musste. Die kam zum Glück pünktlich und so konnte ich gegen zehn Uhr abends wieder in meinen grauen Hyundai steigen.

Todmüde fiel ich später ins Bett – aber erst, nachdem ich meinem Freund aaaalles erzählt hatte! – und schlief genüsslich bis in den frühen Sonntag hinein… bis mein Kater Dexter fand, es sei endlich Zeit aufzustehen 😉

Ich hoffe, ihr hattet Freude beim Lesen meiner ersten Messeeindrücke! Gerne freue ich mich über Kommentare. Wart ihr auch auf der Buchmesse? Wie hat es euch gefallen? Standet ihr vielleicht in der Nicholas-Sparks-Schlange?

Habt alle noch eine schöne Woche!

Liebe Grüße!
Eure Jeannette

 

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